Conscious Competence: Verlernen um Neues zu Lernen im Umgang mit Kunden

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Märkte, Unternehmen und Kunden verändern sich. Und das in einer rasenden Geschwindigkeit.

Wenn Du und Dein Unternehmen es schafft, frisch und agil im Lernprozess zu handeln und zu bleiben, dann stellt Ihr Euer Geschäftsmodell, Euer Wertangebot und auch Eure Vermarktung nachhaltig auf.

Learn, unlearn and relearn. This is how we stay current and get ahead.

Dass es beim Lernen nicht immer nur um „noch mehr, noch schneller, noch weiter“ geht, sondern auch um das Verlernen und das Bewusstsein, darum soll es in diesem Artikel gehen.

Conscious Competence: Worum geht es eigentlich?

Jeder von uns ist in bestimmten Feldern ein Könner, ob er das bewusst nutzt oder unbewusst. Von einer anfänglichen unbewussten Inkompetenz bis zu einer später unbewussten Kompetenz über mehrere Studen führt das Modell oder die Methode der Conscious Competence Matrix.

Lernen im Umgang mit Kunden

Sich neues Wissen in aktuellen Umfeldern anzueignen fällt aktuell immer leichter durch Möglichkeiten wie Youtube, Meetups, Massive open online Courses (MOOC) und vieles weitere. 

Man muss nicht mehr alte verstaubte Bücher in der Bibliothek durchblättern, um auf den neuesten Stand beispielsweise in Marketing-Kanälen zu kommen. Das „Neue“ kann interaktiv und auch praktisch sehr schnell aufgenommen werden. Häufig erfordert dies von den Beteiligten jedoch ein gewisses Maß an Loslassen, Perspektivwechsel und ja, sogar Verlernen.

Verlernen um sich selbst weiter zu verbessern

Wenn älteres Wissen die Fähigkeit unseres Gehirns beeinträchtigt, neue Informationen zu akzeptieren, geschieht Lernen nicht immer so schnell oder einfach. Vielleicht hast Du zum Beispiel Schwierigkeiten damit, einen Automatik-Wagen zu fahren, nachdem du dich jahrelang ein Fahrzeug mit manueller Gangschaltung gewöhnt hast. Andere haben mit ihrem noch vorhandenen Schulkenntnissen in Französisch später spanisch lernen wollen. Das endet häufig damit, dass eine Mischform aus „französisch + spanisch“ dabei rauskommt.
 
„Verlernen“ ist allerdings ein wenig irreführend. Es soll vielmehr darum gehen, wie von Wissenschaftlern jüngst bestätigt, „veraltetes und redundantes“ Wissen bewusst zu verwerfen, weil es vom Hirn bereits nicht mehr angewendet wird.
 
Im Folgenden haben wir 3 Elemente aufgeführt, die Entscheider in Unternehmen aktiv verlernen sollten, um im Umgang mit Kunden besser zu werden.

3 Dinge, die Führungskräfte Unternehmen verlernen sollten, um besser zu werden

1. Verlerne das Warten

Wartest Du bislang auf Empfehlungen und die Aussicht darauf, Dich und Dein Unternehmen zu finden, um deine Relevanz und Größe zu erkennen? Wartest Du darauf, dass potenzielle Kunden bemerken, wie großartig Euer Unternehmen ist, und all das was ihr tut? Wenn du ständig darauf wartest, dass Du gefunden wirst, dann bekommst Du das was übrig bleibt, die Reste, verglichen mit denen, die aktiv raus gehen und es für sich selbst schaffen.
 

2. Verlerne Ausreden

Der Grund, warum Du aktuell nicht das hast, was Du willst, liegt nicht an Ausbildung, finanziellem Status, Netzwerk oder der Zeit im Unternehmen. Es liegt an Ausreden und Schuldzuweisungen. Es geht darum zu erkennen, dass Du und Dein Team zu 100 % für den Erfolg verantwortlich seid.
 

3. Verlerne Verkaufen

Denk mal über folgendes nach: Die meisten Menschen verkaufen einen, ihren Weg, basierend auf dem was sie von anderen gelernt haben. Was aber wäre, wenn die Person, von der Du das gelernt hast, eigentlich gar nicht wirklich gut in der eigentlichen Tätigkeit oder dem Thema war, sondern wiederum auch nur gut etwas von anderen Gelerntes verkauft hat? 
 
Nimm Dir mal einen Moment Zeit, um Dir genau das vorzustellen. Streiche gedanklich mal diese alte Perspektive und besinne Dich auf den Kern dessen, was Du und Dein Unternehmen an Wert bieten. Jetzt kannst du hier tiefer graben und dein einzigartiges wert schaffendes Element oder auch Elemente freilegen. Wenn Du dann vermarktest und verkaufst, dann lässt Du deinem Kunden mit jedem Schritt einen kleinen Mehrwert zukommen. Dabei dreht sich alles um die Erfahrung Deines Kunden.

Bewusstsein über Gelerntes - 4 Stufen des Lernens

Bevor wir nun anfangen, neue Fähigkeiten zu erlernen, fehlt uns möglicherweise komplett das Wissen über den Bedarf, den Gebrauch und sogar die Existenz bestimmter Fähigkeiten. Niemand weiß alles über alles. 

Zum Beispiel gibt es Aspekte der Quantenphysik, die uns völlig unbekannt sind, und wir sind auch nicht in der Lage, zu erklären, was wir offensichtlich im Vergleich auch zu anderen nicht wissen. So geht es uns meist auch, wenn wir mit einem völlig neuen Umfeld konfrontiert werden, mit dem wir zuvor noch nichts zu tun hatten. Dieses erste Stadium in der Lernmatrix der bewussten Kompetenz (Conscious Competence Learning Matrix) ist die Stufe der unbewussten Inkompetenz (unconscious incompetence).  

Conscious Competence Matrix
Die zweite Stufe in der Lernmatrix der bewussten Kompetenz ist die sogenannte bewusste Inkompetenz (conscious incompetence). In dieser Phase wird man sich zunächst seiner Unfähigkeit bewusst, und legt damit den Grundstein für das neue Lernen. Durch Üben beginnst du zu experimentieren, erhältst Feedback und erreichst so im Laufe der Zeit ein gewisses Kompetenzniveau. Wie lange dies dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So zum Beispiel vom Verlangen, von der Qualität des Feedbacks, der Konzentration und eben auch vorher noch nicht genügend verlernten Elementen, die evtl. Einfluss finden.
 
In Stufe 3 der „Conscious Competence Learning Matrix“ hast Du eine neue Fähigkeit erworben und bist dir dessen auch bewusst. Du setzt das Wissen regelmäßig in die Praxis um und gewinnst mehr und mehr Vertrauen in die neue Fähigkeit. Wenn Du mehr Übung und Erfahrung bekommst, werden diese Aktivitäten zunehmend automatisch. In diesem Stadium spricht man von der bewussten Kompetenz (conscious competence).
 
Die höchste Stufe der Lernmatrix ist die der unbewussten Kompetenz (unconscious competence). Dies bedeutet, dass Du ein hohes Qualifikationsniveau erreicht hast und Aufgaben ohne bewusste Anstrengung erfüllen kannst. Es geht dir quasi natürlich von der Hand.

So kannst Du loslegen

Wie kannst Du noch heute Dein Training mit dem Umdenken anfangen? Ganz einfach: Gehe in einer ruhigen Minute gedanklich Elemente Deines Unternehmens wie existierende Kunden, existierende Marketing-Kanäle, existierende Produkte durch. 
 
Frage Dich: Warum sind diese so wie sie sind, auf die Antwort, frage dich erneut (wie ein Kind) „warum ist das so?“. Am Besten wiederholst Du dies 4-5 Mal. Beim Hinterfragen auf diese Art und Weise wirst Du an der ein oder anderen Stelle mit Sicherheit darauf stoßen, Entscheidungen getroffen haben, weil Du beeinflusst warst, z.B. wie andere das getan haben.
 
Dies bietet die ersten Ansatzpunkte für Verlern- und Neulern-Ansätze. Wenn wir von tractionwise dich dabei unterstützen können, das ein oder andere alte Relikt zu verlernen und frischen kundenzentrierten Wind in Dein Marketing zu bekommen, dann sprich uns einfach an.

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Als Growth Marketing Experte und Customer Developer erlebe ich täglich, wie wichtig eine kundenzentrierte Unternehmenskultur ist. 

Im Zusammenspiel mit agilen Testing- und Optimierungsprozessen bringst Du Dein Wachstum voll auf Kurs.

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